Häufig erlebe ich in der Zusammenarbeit mit Klienten, dass deren Depressionen meist recht harmlos und eher schleichend beginnen, indem man sich gegen etwas auflehnt, das man nicht ändern kann. Man versucht es jedoch mit aller zur Verfügung stehenden Kraft, und verbraucht dabei alle Ressourcen.
Der Widerstand wächst innerlich, ohne dass es bewusst wird und der äussere Kraftaufwand, das Unlösbare zu lösen (durch schaffen, machen, tun), nimmt gleichermassen zu. So wird das Gefühl, nicht mehr zu genügen, durch erhöhte Leistungsansprüche kompensiert, für die die Kraft schon kaum noch ausreicht, und dann sind Resignation und Zusammenbruch vorprogrammiert.
So gehen Depressionen und Burnout plötzlich Hand in Hand und erzeugen ein Gefühl völliger Hilflosigkeit. Der Sinn des eigenen Daseins geht verloren, der innere Druck lässt keinen Raum mehr für Entspannung und Freude im Hier und Jetzt. Widerstand und Versagen bedrohen einem ständig und immer heftiger.Alleinesein wird zur Qual, weil fast jeder Gedanke schmerzlich ist und noch kraftloser und hilfloser macht. So kann z.B. Freizeitkrankheit entstehen, weil diese Dauer-Anstrengung Denken das Immunsystem schwächt und man anfälliger für Krankheiten wird, die genau dann zuschlagen, wenn die ersehnte Freizeit endlich da ist.
Eine Methode, die dabei hilft, Ursache und Wirkung eigener Beschlüsse im Zusammenhang mit äusseren Einflüssen aufzudecken und zu integrieren, kann hier überraschend schnell Linderung verschaffen, vor allem dann, wenn man sie sowohl mit einem professionellen Begleiter, als auch alleine oder mit dem Partner erlernen kann. Eigeninitiative scheint anfangs häufig unmöglich, bis man entdeckt, wie ungeheuer hilfreich dies ist und dass dabei die Kraft, die man verloren glaubte, gewandelt wieder zurückkehrt.
Feedbacks
Stressreduktion nach nur 1 SitzungLiebe Frau Neumaier, vielen Dank erst einmal für alles. Ich weiß nicht, wie Sie es fertig gebracht haben. Mein Zeitstress hat mich verlassen, obwohl die viele Arbeit nicht weniger geworden ist. Wenn ich tagsüber auf die Uhr sehe, denke ich "Oh, es ist ja ERST soundsoviel Uhr" und nicht wie früher "Was? Schon wieder so spät?". Ich schaffe wahnsinnig viel. Das aller merkwürdigste ist jedoch, daß ich seit dem ich bei Ihnen war, keine einzige Notiz mehr in mein To-Do-Buch geschrieben habe, welches ich ständig mit mir herumschleppe. Und es geht auch. Sie müssen wohl zaubern können. Also vielen Dank für Ihre Hilfe! Christa L, Ludwigshafen, September 2011 |




