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Was ist Burnout eigentlich?

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Wenn die Kerze an zwei Enden brennt

Der Begriff „Burnout“ gibt es seit 1974. Als Ursache sah man eine besonders hohe Arbeitsbelastung in Kombination mit einem besonders hohen persönlichen Engagement. Burnout wird in der „Internationalen Klassifikation der Erkrankungen“ als „Ausgebranntsein“ und „Zustand der totalen Erschöpfung“.

Burnout gefährdet aufgrund seiner „ansteckenden“ Natur das gesamte Umfeld, denn es wird inzwischen eine allgemeine Steigerung des Burnout-Risikos aufgrund sich verändernder Lebens- und Arbeitsbedingungen erwartet. Es ist fast schon zu einer – durchaus sehr ernst zu nehmenden - Modekrankheit geworden.

 

Die Entwicklung geschieht meist schleichend. Am Anfang stehen häufig idealistische Begeisterung, verbunden mit Selbstüberschätzung, hohem Energieeinsatz sowie Überidentifizierung mit der Arbeit und ein Stillstand nach ersten Enttäuschungen.

Kurzzeitige Überbelastung führt eher selten zum Burnout, dieser baut sich eher schrittweise über längere Zeit auf.

Es gibt keinen typischen Verlauf, Burnout kann man als Prozess in mehreren Phasen ansehen, bei dem bestehende Ressourcen durch eine permanente Arbeitsbelastung schneller aufgebraucht als ersetzt werden können. Anfängliche Ressourcenverluste münden schnell in einer Spirale fortschreitender Verluste, vor allem bei denen, denen es bereits in der Ausgangssituation an entsprechenden Ressourcen fehlt. Beim Burnout findet ein eher langsames, aber stetiges Versiegen vielfacher Quellen statt und dieses allmähliche, oft kaum merkliche Verrinnen im Laufe des Arbeitsprozesses ist ein schleichender Prozess, der der Wirkung von extremem Stress kaum nachsteht.

Möchten Sie Ihr ganz normales Leben wiederhaben? Gehen wir es an!

Feedbacks

Feedback zur Burnout Behandlung

... die Neurologin empfahl nach einer Kur wegen Burnout dringend weitere 2 Jahre weitere Therapie. Ich fand keinen Therapeuten, der innerhalb der kommenden 6 Monate auch nur einen Termin angeboten hätte, der in meinen Tagesablauf gepasst hätte. Doch nach nur 5 Tagen Intensiv-Behandlung, bei der die ersten 3 Tage sehr anstrengend waren, brauchte es nur noch ein Wochenende, in dem ich alles noch einmal verinnerlichte und wirklich begriff. Ich besuchte noch ein Jahr lang begleitend Ihren Entspannungskurs und habe keine weitere Beratung mehr gebraucht. Danke! Sabine M., Speyer